Keine Scherze am 1. April 2007


Erstmal ein gutes Neues...
Hier ist Neujahr aus logistischen Gründen ja immer am 1. April. Das ist deutlich besser, weil mehr Zeit bleibt, die guten Vorsätze in die Tat um zu setzen:
Diese Webseite beispielsweise hätte schon längst ein frisches Gesicht verdient...
Zwei drei Reportagen zu schreiben, mit diversen Buchprojekten weiter zu kommen und auch ansonsten anständig und nicht gerade tatenlos zu sein.
Mehr kann man nicht verlangen.
"This is, what can be expectet of human beeing...", sagte mir kürzlich ein kleiner 11-Jähriger äthiopischer Junge auf 3500 Metern in den Bale-Mountains.
"Mamo" geht jeden Tag - bergab-bergauf - acht Kilometer oneway in seine Schule, gehört dort zu den Besten seiner Klasse, trägt einen altmodischen Anzug aus dritter Generation und ist stolzer Besitzer eines sehr ordentlichen Paar Schuhe.

Und kaum vergeht ein ganzes Jahr und schon wieder ist ein "Update" anzumelden…

Georgia - Die am häufigsten gestellte Frage gleich vorab: Lebt eigentlich James Brown noch?
Und die traurige Antwort gleich mit: Nein, leider nicht.
Viele werden es schon wieder verdrängt haben, aber Soul Brother Number One ist tatsächlich abgetreten. Was Anfang der Neunziger Jahre nichts weiter war als eine bewusst gestreute (leidlich musikalische) Fehlinformation, musste irgendwann Realität werden:
Traurig aber wahr, James Brown is däd. - Dädädäd dadädädädäd… Weniger Funk war nie.
Seit vergangenem Weihnachten hat die Welt spürbar weniger Funk. :-(
Sein Ableben war der letzte Teil einer Triologie: Erst John Lee, dann Ray und jetzt auch der Godfather. Womit der Olymp verweist wäre. Lebende Legenden: Leider Fehlanzeige, egal wohin man schaut.
HardestworkingmaninShowbusiness: ab jetzt meine Wenigkeit, wer sonst!
Daniel Haas hat in einem der besseren Spiegel-Artikel der letzten Jahre alles gesagt was es zu diesem Thema zu sagen gibt: "Himmel, was für ein Groove…"

Hamburg - Apropos Spiegel: Auch ich bin erstmalig auf Spiegel-Online aufgetaucht. Nicht dass ich mir künstler- oder journalistisch etwas darauf einbilden würde, aber manchmal gibt es gute Sachen, die man sich nicht erst hart erarbeiten muss...
Mein allererstes Foto im Internet, damals noch analog mit einer Einweg-Kamera geschossen: "Go slow..."

Leipzig - Zurück zum Thema tote Helden: Einer der noch lebt, kam in den Genuss eines leckeren Mineralwassers auf's Haus. Von mir persönlich im Rahmen meines Volunteer-Einsatzes bei der WM kredenzt. Keinem geringeren als dem Spatzen von Buenos Aires himself: Dr. Diego Maradona!
Unumstrittener Höhepunkt unserer beiden Leben... Die Welt zu Gast bei Freunden(TM).
Er die Welt, ich der Freund...

Addis Abeba - Thema Kaffee-Genuss: Gerade kommen wir von einer sechswöchigen Äthiopien-Expedition zurück. Was für ein großes, bedeutendes, spannendes, vielfältiges, bisher aber kaum entdecktes Reiseland.
Bis auf Widerruf nenne ich es eine "echte Alternative zu Indien." Verstehen kann das natürlich niemand, aber ich werde mich darum bemühen, eine dementsprech-ende Begründung nachzuliefern.
Bis dahin ein Special für alle Freunde meiner Schreibe! Höchst exklusiv, nur heute und nur im hier und jetzt: Ein echter und kaum überarbeiteter Live-Bericht von Unterwegs im bewährten Fiesta-Style:
Download: "Hyänen, History und Macchiato"   (Copyright: Peter Oefele 2007)


Internet - Noch mehr Downloads: In den letzten Monaten sind zwei meiner Reportagen im "Handelsblatt - News am Abend" erschienen. Wer die stark gekürzten Texte lesen möchte, findet sie in der Bibliographie.
Außerdem wird dort ab sofort ein kompletter und illustrierter Bollywood-Artikel angeboten. Meine letzte Veröffentlichung im Wiener Kurier findet sich im dortigen Archiv.
Leider nicht mehr greifbar ist die lange Kurzgeschichte "Tonia", die im "Maskenball" gedruckt wurde. Ein altehrwürdiges Magazin, das es zwischenzeitlich wieder gab, nun aber wohl endgültig vom Zeitlichen gesegnet wurde. - R.I.P. Der Maskenball war etwas Besonderes.

Ganz besonders sind (der Komplettheit halber) auch folgende Aspekte:
Unter Reaktionen gibt es eine neue Besprechung eines besonderen Autoren zu "Fiesta, Ramadan und tote Helden." (Im Übrigen ein Buch dass sich auch 4 Jahre nach Erscheinen immer nur noch besser verkauft. :-))
Weiterhin ist diese Seite nun auch über eine sehr treffende zusätzliche Domain erreichbar: www.on-the-road.eu. Auf dass diese Adresse auch weiterhin Programm sein wird.
Letztlich ist auf die jeweiligen Comebacks zweier alter Weggefährten hinzuweisen:
www.traumtod.at schreibt inzwischen über Schach (?!) und auch www.mardou.de ist wieder da: Leider ohne Beat-Kompendium, dafür kommt die neuen Version wesentlich frischer, leichter und - ganz selbstver-ständlich - im einzigartigem Design...

Angkor Wat / Kambodia - Nun noch ein Wort zu dem im letzten Update "beworbenen" Kinderheim hinter den Tempeln von Angkor Wat. Ich soll ausrichten, dass das Fundraising - bis hierhin! - schon einiges bewirkt. So konnte das besagte Grundstück inzwischen gekauft werden. Aber auch ansonsten hat sich noch viel mehr getan. Der von Diessen am Ammersee aus geführte Verein www.kinder-der-welt.org engagiert sich, engagiert sich, engagiert sich: schon so viele junge Leben (inzwischen auch in Myanmar) wurden gerettet, gesichert und entschieden bereichert… wer also gerade Geld übrig hat, sollte darüber nachdenken www.kinder-der-welt.org zu unterstützen, vielleicht sogar eine Patenschaft zu übernehmen.

Soweit für heute...

Hasta la victoria siempre
Peter Oefele
(the Artist formerly known as Sugar Ray)





Keine Scherze am 1. April 2006

Liebe Leser,

es ist mal wieder Zeit für ein Update, und der Grund, der ist natürlich
Werbung. Wie sollte es auch anders sein.
In diesem Fall sogar gliedert in zwei Arten: Eigenwerbung und Fremdwerbung; Und man will sich ja nichts nachsagen lassen, deshalb zunächst zur ...

FREMDWERBUNG

Diessen am Ammersee. - Hannes Sander hat einen kritischen Diessen-Blog ins Leben gerufen. Eine Art virtuelles Gegengewicht zum Ammerseekurier ;-)
Neben ihm wurden Sebastian Goy und meine Wenigkeit zu Autoren berufen. Bisher findet dieses mutige Projekt aber zu wenig Beachtung, und das ist schade. - Schaut rein und macht mit: www.moosblogger.de.
Ich bin sehr stolz, in dieser illustren Runde mitwirken zu dürfen, nur leider fehlt es - wie so häufig - an der Zeit. Gerade beim Schreiben. Aber Hannes hält die Moosblogger-Fahne hoch, und wenn mir was einfällt, dann melde ich mich natürlich auch zu Wort! Ansonsten braucht's ab sofort einen Ghostwriter ;-)

Diessen / Angkor Wat. - Über ein Posting im Moosblogger bin ich auf folgende Geschichte aufmerksam geworden, die ich euch nicht vorenthalten möchte ...
Der in Diessen ansässige - ausschließlich ehrenamtlich arbeitende - Verein "Zukunft für Kinder der Welt e.V." engagiert sich schwerpunktartig in Kambodscha. Dort ist vergangenes Jahr, hinter den weltbekannten Tempeln von Angkor, ein Kinderdorf entstanden.
Im Januar wurde dem "Zukunft für Kinder der Welt e.V." ein Nachbargrundstück angeboten, das nach einer abzusehenden Erschließung nicht mehr finanzierbar gewesen wäre. Dieses Grundstück ist unter anderem nötig, um zwingende Erweiterungen für das Kinderdorf vornehmen zu können; also nötig, um noch mehr Kindern zu helfen.
Man entschloss sich - auf Risiko!!! - zum Kauf und hofft nun unter dem Motto "Land in Sicht" auf Spenden…
Erstmal müssen 12.000 Euro aufgebracht werden und die nächsten Notwenidgkeiten stehen bereits vor der Tür! 12.000 Euro sind nach mitteleuropäischen Maßstäben nicht viel Geld (vor allem nicht im Kollektiv). Sehr wohl ist es aber eine übermächtige Summe für einen kleinen Verein, der kein Geld in die Bewerbung seiner Bedürfnisse stecken kann, stecken darf.
Holt euch bitte alle notwendigen Infos auf: http://www.kinder-der-welt.org und überlegt Euch, ob ihr helfen wollt: Vor allem den Kindern, aber auch dem Diessener Verein!
Der Knackpunkt dabei ist wohl der, dass wir nicht helfen müssen, niemand MUSS helfen, sondern dass wir schlichtweg helfen KÖNNEN. Können im Sinne von: glücklicherweise sind wir zufälligerweise in der Lage, mal was Gutes zu tun, ohne uns selbst dabei irgendwie verrenken zu müssen! Jede Summe ist willkommen: Schon 5 Euro entsprechen 20 kg Reis!
Ein solches Engagement ist gesund und gerade Dießen ein Ort, den ich als ganz besonders außergewöhnlich solidarisch kenne. Gerade dann, wenn sich schon der Hauch eines persönlichen Bezuges herstellen lässt. Und der ist ja gegeben, da der "Zukunft für Kinder der Welt e.V." in Dießen ansässig ist, womit sich die in diesem Zusammenhang oft gestellte Vertrauensfrage gleich mit erledigt. - Übrigens: Wer mal in die Ecke kommt, ist immer herzlich willkommen vorbeizuschauen!



Nun zur...

EIGENWERBUNG

Bombay / Bollywood. - Vor inzwischen gut zwei Jahren ist mir während einer dreimonatigen Reise durch Sri Lanka und Indien eine krude Story widerfahren, die ich nächstens zu Papier brachte. Erschienen ist diese Geschichte zunächst in einer stark verknappten Version in der "Abenteuer & Reisen" (12/05).

Dann kam es im Februar zu einem ganz besonderen Ehre. "Das Magazin" brachte die ganze Geschichte als illustrierte Titelstory.

"Das Magazin", laut FAZ der "New Yorker des Ostens", wurde 1924 in Berlin gegründet, ist auf "Premium-Journalismus" spezialisiert, wird schwer-punktartig in Ostdeutschland gelesen und erreicht dort mehr Leser als Spiegel, Focus, Stern und Zeit.
Es ist ein wirklich schönes Heft, das man jedem nur empfehlen kann. Im Westen (wenn überhaupt) haupt-sächlich im gut sortierten Bahnhofs-Zeitschriften-handel zu finden.

Aber dem noch nicht genug! Dasselbe Thema erscheint dieser Tage erneut (in einer anderen Version) und zwar im Globetrotter-Magazin (CH), einem unbedingt empfehlenswerten Blatt für alle Reise-Freaks, das mit einer riesigen Auflage (die mir gerade entfallen ist) wohl ziemlich führend sein dürfte, was Club-Reisemagazine betrifft. Ob ich's dort wohl auch auf die Titelseite schaffe? - Mehr dazu dann beim nächsten Update.

Mann, mann, mann. Schade nur, dass einem so ne Story kaum zweimal vor die Füsse fällt :-)

Diessen / Leipzig. - Es gibt eine neue Leserreaktion zu meinem Buch. Ein weltbekannter Essayist und Lyriker hat sich erst zum Kauf, dann zur Lektüre und schließlich zur Besprechung meines Buches hinreißen lassen…
Was der Zappi über "Fiesta, Ramadan und tote Helden" schreibt, lest ihr unter "Leserreaktionen" :-)

Internet. - Bei der Gelegenheit: "Fiesta, Ramadan und tote Helden" gibt's immer noch zum sagenhaften Preis von 13,90 Euro.
Entweder auf dieser Seite, oder über Amazon.
Ich freue mich über jedes verkaufte Buch. Blöd nur, dass so gut wie alle die hier reinschauen mein Buch schon haben ;-): Vielleicht ein zweites Exemplar? Oder ein Geschenk?
Gut, dass es Amazon gibt: Seit erscheinen des Buches ist der Verkaufsrang immer nur gestiegen. Zur Spiegel-Bestseller-Liste fehlt natürlich noch ein ganzes Stück, aber …

Kairo. - Ich bin schon längst wieder aus Ägypten zurück, habe alles fleißig mitnotiert und mit der Arbeit an einem neuen "Langtext" (= Buch) begonnen.
Dadurch, dass es sich diesmal um eine eigentlich schon fertige Geschichte handelt (die es nur noch abzutippen und vor allem auszuformulieren gilt), kann ich behaupten: so nah wie heute war ich noch nie an einem zweiten Buch. :-)
In Wahrheit heißt das aber leider nichts, denn hier in Deutschland scheint es grundsätzlich immer irgendetwas besseres zu tun zu geben. Ein Graus! Ob es also jemals fertig wird, ist eine andere Frage, die es abzuwarten gilt. Gut Ding will Weile haben. In der Ruhe liegt die Kraft. Gibt mir jemand genügend Kohle und ich bringe es noch dieses Jahr zu Ende ;-)

So, das hat sich jetzt dann doch gelohnt.

Hasta la victoria siempre
Peter Oefele
(the Artist formerly known as Sugar Ray)





rayNichts wirklich Neues am 15. Oktober 2005

Liebe Leser,

die Ihr trotz meiner penetranten Abwesenheit immer wieder hier vorbei kommt ...

... "das zweite Buch ist immer das schwerste" heißt es, und ich sage: Umso schlimmer, wenn das Zweite eigentlich das Erste hätte sein sollen. Ja ja, man hat's nicht leicht. Eine Runde Mitleid für den Autor! ;-) ...

Alles halb so wild: Ich bin nach wie vor am Ball und hätte ein paar Sachen zu verkünden:

1) Glücklicherweise gibt es noch immer Leute, die mein Buch lesen, für gut befinden und mich das auch wissen lassen. Weiter so, das freut mich immer sehr!
Neuesten Hochrechnungen zufolge wurde "Fiesta" inzwischen übrigens über 600 mal verkauft und mindestens doppelt so oft gelesen. Ein Bestseller ist es also immer noch nicht (Hallo: ich und mein Baby warten darauf, ein zweites mal entdeckt zu werden ;-)), aber für ein im Kleinverlag erschienenes Buch, das ohne großartigen Vertrieb auskommen muss, dann wohl doch ein schöner Erfolg.

2) Es war einmal eine höchst aktive Webseite, die nannte sich www.sugarray.de. Die ist zwar immer noch weit davon entfernt, auf dem neuesten Stand zu sein, aber wer sie in diesen Tagen besucht, der findet dort endlich mal wieder einen neuen "Leader". Und zwar im altbewährten sugarray-stylee. - Eine der Kernaussagen: "Der Papst war nur vorrübergehend tot."

3) An alle Leser von "Fiesta ...": Der Rosinante hat's nochmal durch den TÜV geschafft. Hurra! Wer den Rosinante nicht kennt, der muss entweder "Don Quichotte" oder "Fiesta, Ramadan und tote Helden" lesen. - Beides keine schlechte Wahl.

4) Laut "Abenteuer und Reisen"-Redaktion stehen die Chancen gut, dass sich meine Reportage "Traumfabrik Bollywood" in einem der nächsten Hefte wiederfinden wird. Das wird ein guter Tag! :-)

5) Von der brandneuen "erotischen Kurzgeschichte auf gesellschafts-kritischem / satirischem Hintergrund" ganz zu schweigen. "Leider" ist sie angeblich "viel zu lang" geworden, um irgendwo anders als in meiner persönlichen Kurzgeschichtensammlung (VöT: post mortem) abgedruckt zu werden. Aber das wollen wir mal sehen. Ich arbeite daran, das Gegenteil zu beweisen ;-)

So weit, so gut ...

The never come back.

gez.
Peter Oefele
genannt "ray"
Außenminister dieses Online-Angebots